Therapeutic Drug Monitoring

Die Limbach Gruppe bietet Bestimmung des Edoxaban-Spiegels mit LC-MS/MS an

Für das Monitoring von Edoxaban, einem direkten Xa-Inhibitor, stehen zurzeit noch keine speziellen Reagenzien für eine funktionelle Testung zur Verfügung. Hier wird die LC-MS/MS zur direkten Konzentrationsbestimmung eingesetzt. Nach einer chromatographischen Auftrennung über eine HPLC (High Pressure Liquid Chromatography) werden die wirksamen Substanzen in einem Massenspektrometer anhand ihrer Masse selektiv nachgewiesen. Für Edoxaban ist die Trennung über HPLC derzeit die einzige Methode, die für eine Spiegelbestimmung des Medikamentes zu Verfügung steht.

Die neu auf den Markt gekommenen Medikamente Apixaban, Dabigatran, Edoxaban und Rivaroxaban sind Vertreter einer neuen Gruppe von Medikamenten, die „direkten oralen Antikoagulanzien“. Während die seit Jahren verordneten Antikoagulanzien, wie die Vitamin-K-Antagonisten oder Heparine, die Gerinnung indirekt über Vitamin K bzw. Antithrombin beeinflussen, gehören die neuen Antikoagulanzien zu einer Gruppe von Medikamenten, die die Gerinnung direkt hemmen.

Durch eine zuverlässige und reproduzierbare Wirkung und eine kurze Halbwertszeit entfallen nach Angaben der Herstellerfirmen bei dieser neuen Medikamentengruppe routinemäßige Laborkontrollen und Dosisanpassungen. Jedoch wird in bestimmten klinischen Indikationen eine Bestimmung des aktuellen Medikamentenspiegels empfohlen.

Das Monitoring von Rivaroxaban und Apixaban, beides direkte Faktor-Xa-Inhibitoren, erfolgt über einen Anti-Xa-Assay mit substanzspezifischen Kalibratoren. Der direkte Thrombin- (Faktor II-)Inhibitor Dabigatran wird als Dabigatranetexilat mit einer modifizierten Thrombinzeit gemessen. Für Apixaban, Dabigatran und Rivaroxaban bietet die LC-MS/MS-Methode als Back-up in Einzelfällen eine zweite Möglichkeit der Spiegelbestimmung neben der primär verwendeten funktionellen Methode.

Bestimmung des Edoxaban-Spiegels
Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns gerne:
Dr. Gabriele Genthner-Grimm, Dr. Rupert Schreiner: tdm@limbachgruppe.com

Aktuelles

Infektionsdiagnostik
Indikationen für SARS-CoV-2-PCR-Test bei Symptomatik, Prä- und Asymptomatik 24.06.2020

Die SARS-CoV-2-PCR kommt zum direkten Nachweis bei symptomatischen Patienten zum Tragen. Von einer ungezielten Testung mittels SARS-CoV-2-PCR von asymptomatischen Personen wird in der Regel aufgrund der unklaren Aussagekraft eines negativen Ergebnisses, welches lediglich eine Momentaufnahme darstellt, abgeraten. Da die Viruslast von prä- und asymptomatischen Infizierten sich jedoch nicht von symptomatischen Patienten unterscheidet, können unter bestimmten Voraussetzungen auch asymptomatische Personen getestet werden.

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Infektionsdiagnostik
Information zur Eingabe der positiven Testergebnisse in die Corona-Warn-App 18.06.2020

die Bundesregierung hat gemeinsam mit der Telekom und SAP eine Corona-Warn-App entwickelt und am 16.6.2020 den Bürgern zur Verfügung gestellt.

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Infektionsdiagnostik
SARS-CoV-2: Antikörper-Tests bei Bezug auf klinische Symptomatik abrechenbar 11.05.2020

Ab der zweiten Woche nach Symptomeintritt ist in der Regel der direkte SARS-CoV-2-Nachweis mittels PCR nicht mehr möglich. Eine SARS-CoV-2-Infektion kann dann indirekt durch serologische Verfahren nachgewiesen werden. Mittlerweile stehen sehr sensitive und ausreichend spezifische Antikörper-Tests zur Verfügung, so dass eine Untersuchung auf SARS-CoV-2-Antikörper zur Bestimmung des Titeranstiegs oder zum Nachweis einer Serokonversion zweckmäßig sein kann.

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