Allergische Rhinokonjunktivitis

Bei der allergischen Rhinokonjunktivitis (AR) handelt sich hierbei um eine IgE-vermittelte Entzündung der Nasenschleimhaut und der Bindehaut des Auges. Die AR zählt weltweit zu den häufigsten atopischen Erkrankungen mit steigender Prävalenz.

Unterschieden werden die saisonale AR, auch Heuschnupfen genannt, die perenniale AR, auch als Hausstauballergie bekannt, sowie die berufsbedingte AR.

Zu den primären Symptomen der AR zählen:

  • Niesen
  • Sekretion
  • Juckreiz
  • Obstruktion

Die Begleiterkrankungen der AR sind vielfältig und beeinträchtigen die Lebensqualität und Leistungsfähigkeit des Patienten oftmals sehr. Zu den häufigsten Komorbiditäten zählen Pharyngitis, Konjunktivitis, Sinusitis und atopisches Ekzem. Eine der wichtigsten Begleiterkrankungen, die zur Morbidität der Patienten beiträgt, ist das Asthma bronchiale. Im Durchschnitt weisen erwachsene Patienten mit AR ein dreifach höheres Risiko auf, an Asthma zu erkranken, als Gesunde.

Labordiagnostik

Die Diagnosefindung umfasst eine Kombination aus Anamnese, klinischer Untersuchung und Labordiagnostik.

Der Nachweis spezifischer IgE-Antikörper in vitro stellt hierbei einen wesentlichen Bestandteil der Diagnostik dar und ist im Hinblick auf die Auswahl einer geeigneten spezifischen Immuntherapie essentiell. Kann aufgrund der Anamnese keine gezielte Allergenauswahl getroffen werden, eignen sich symptombezogene Allergenprofile oder Allergenmischungen als Suchtest.

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