ALT

Die Glutamat-Pyruvat-Transaminase (GPT), oder auch Alanin-Aminotransferase (ALT), ist ein Enzym, das in der Labordiagnostik spezifisch als Marker für Leber- und Gallenwegserkrankungen genutzt wird. Dabei wird ALT in der Regel gemeinsam mit AST betrachtet, um Aussagen über die Gesundheit der Leber zu treffen.

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ApoB

Apolipoprotein B, kurz ApoB, ist ein Eiweiß, das Fette wie Cholesterin durch das Blut transportiert. Es ist der Hauptbaustein des "schlechten" LDL-Cholesterins. Der ApoB-Wert zeigt die Anzahl dieser schädlichen Fett-Partikel im Blut an. Daher ist er ein sehr genauer Marker, um das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu bewerten – oft aussagekräftiger als der reine Cholesterinwert.

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AST

Die Glutamat-Oxalacetat-Transaminase (GOT) bzw. Aspartat-Aminotransferase (AST) ist ein Enzym, das in der Labordiagnostik als wichtiger Marker für die Gesundheit der Skelett- und Herzmuskulatur genutzt wird. Zusammen mit einer Reihe anderer Marker kann es dabei helfen, frühzeitig bestimmte Krankheitsbilder zu erkennen und entsprechende Behandlungen zu ermöglichen.

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Basophile Granulozyten

Basophile sind eine kleine Gruppe von Zellen mit meist weniger als 1 % Anteil an der Gesamtheit der weißen Blutkörperchen, die eine wichtige Funktion für unser Immunsystem während Infektionen und allergischen Reaktionen übernehmen. Sie wandern in infiziertes Gewebe und setzen entzündungsfördernde Stoffe frei oder verstärken allergische Reaktionen durch die Freisetzung von Histaminen und ähnlichen Stoffen. Dadurch kommt es zu den bekannten Juckreizen, Ausschlägen und Schwellungen bei einer Allergie.

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Cholinesterase

Die Cholinesterase (CHE) ist ein in der Leber produziertes Enzym. Der CHE-Wert im Serum dient daher als wichtiger Parameter zur Beurteilung der Lebersyntheseleistung. Er ermöglicht Rückschlüsse auf den Funktionszustand des Organs und wird zur Verlaufsbeurteilung von Lebererkrankungen herangezogen.

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Coenzym Q10

Coenzym Q10, auch als Ubichinon bekannt, trägt einen technischen Namen, spielt jedoch eine herausragende Rolle für die Energieproduktion und -verfügbarkeit in unseren Körpern. Es sitzt im Zentrum unserer Mitochondrien, unserer zelleigenen Energiekraftwerke, unterstützt die Produktion von Energie und schützt gleichzeitig vor schädlichen Molekülen.

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Eisen

Eisen ist ein lebenswichtiges Spurenelement, das eine zentrale Rolle in verschiedenen Funktionen des Körpers spielt. Hauptsächlich ist es für die Bildung des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin verantwortlich, wobei etwa 70 % des im Körper vorhandenen Eisens an Hämoglobin gebunden sind. Die Bedeutung von Eisen zeigt sich in seiner Rolle für die Leistungsfähigkeit, Konzentration, gesunde Haut, Haare und Nägel sowie die Stärkung der Abwehrkräfte.

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Eosinophile Granulozyten

Eosinophile sind eine Gruppe der weißen Blutkörperchen, die für unser Immunsystem insbesondere in der Reaktion auf Parasitenbefall oder bei Allergien eine wichtige Rolle spielen. Wird eine entsprechende Reaktion hervorgerufen, setzen Eosinophile Substanzen frei, um beispielsweise eine parasitäre Infektion zu bekämpfen.

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Erythrozyten

Erythrozyten sind die roten Blutzellen unseres Körpers, die als Transporter für die Versorgung mit Sauerstoff durch unsere Arterien und Venen zirkulieren. Dabei bestehen sie zu 90 % aus Hämoglobin, dem Molekül, das im Eigentlichen unser Blut rot färbt und Sauerstoff und Kohlendioxid für die Reise durch unseren Körper binden kann. Beide Werte, also die Anzahl an Erythrozyten und der Hämoglobinwert, ermöglichen gemeinsam eine umfassende Beurteilung unseres Blutstatus.

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Ferritin

Ferritin ist ein Eiweißkomplex, der in Zellen das giftige freie Eisen umhüllt und so als aussagekräftiges Maß für die Gesamt-Eisenspeicher des Organismus dient. Diese Speicherform von Eisen wird vom Körper genutzt, um den Bedarf, wenn nötig, zu decken.

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Folsäure

Folsäure, auch als Vitamin B9 bekannt, spielt eine wichtige Rolle bei der Bildung von roten Blutzellen. Diese Blutzellen sind als Transporter für die Versorgung mit Sauerstoff wichtig, der in der Lunge aufgenommen und dann im Körper verteilt wird. Bei geplanter Schwangerschaft ist eine ausreichende Versorgung mit Folsäure unverzichtbar, da sie die embryonale Entwicklung des Rückenmarks beeinflusst und es sonst zu schweren Fehlbildungen kommen kann.

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Gesamtcholesterin

Cholesterin ist eine fettähnliche Substanz, die im gesamten Organismus lebenswichtige Funktionen erfüllt. Sie wird für den Aufbau unserer Zellen benötigt, spielt eine Rolle für die Fitness unseres Gehirns und ist an verschiedenen Organfunktionen beteiligt. Zudem ist es für die Vitamin-D-Produktion unverzichtbar. Dabei kann der Körper etwa drei Viertel des Cholesterins selbst herstellen, während etwa ein Viertel über die Nahrung aufgenommen wird.

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Glukose

Glukose ist vielen besser bekannt als Traubenzucker und als Bestandteil von Haushaltszucker eines der gängigsten Kohlenhydrate. Durch die Aufnahme von Glukose wird der Blutzuckerspiegel zunächst erhöht und dann durch den Körper mit der Freisetzung von Insulin und Glukagon reguliert. Während Insulin zu einer Absenkung des Blutzuckerspiegels führt, hebt Glukagon ihn an. Dabei wird Glukose von unseren Körpern als sogenanntes Glykogen in Muskeln und Leber gespeichert oder freigesetzt. Diabetiker:innen haben häufig erhöhte Blutzuckerspiegel, die sich mit der kontrollierten Zunahme von Insulin regulieren lassen.

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Großes Blutbild

Das große Blutbild umfasst alle Bestandteile des kleinen Blutbilds und zusätzlich eine genaue Aufschlüsselung der weißen Blutkörperchen (Leukozyten). Untersucht werden Erythrozyten, Hämatokrit (Hkt), die Hämoglobinkonzentration (Hb), Leukozyten, MCH, MCHC, MCV, Thrombozyten, basophile Granulozyten, eosinophile Granulozyten, Lymphozyten, Monozyten und neutrophile Granulozyten.
 

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Hämatokrit (Hkt)

Der Hämatokritwert bestimmt den Anteil der Blutzellen im Verhältnis zu dem Volumen des Blutes. Dadurch gibt er Aufschluss über die Fließfähigkeit des Blutes – je mehr Teilchen im Verhältnis zum sog. Blutplasma vertreten sind, desto dichter wird unser Blut und umso langsamer fließt es.

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Hämoglobinkonzentration (Hb)

Hämoglobin ist der rote Blutfarbstoff, der unserem Blut seine Farbe verleiht. Dabei handelt es sich um ein Eiweißmolekül mit einem eisenhaltigen Zentrum. Dieses Zentrum ist nicht nur für den metallischen Geschmack verantwortlich, sondern auch essenziell für die Fähigkeit unseres Blutes, Sauerstoff zu transportieren.

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HbA1c

HbA1c ist eine besondere Form von Hämoglobin (roter Blutfarbstoff), an das Glukose gebunden ist. Es trägt auch den Namen „Langzeit-Blutzucker“, da es deutlich länger als Glukose stabil im Blut vorliegt und Aufschluss über die durchschnittliche Blutzuckerkonzentration über einen längeren Zeitraum gibt.

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HDL

HDL-Cholesterin wird gemeinhin als das „gute“ Cholesterin in unseren Körpern bezeichnet. Ähnlich wie das verwandte LDL-Cholesterin agiert HDL-Cholesterin als Transporter in unseren Körpern, um Cholesterin gemeinsam mit Eiweißen, Fetten und anderen Substanzen zu transportieren. Wichtig ist hierbei ein gesundes Verhältnis von HDL- zu LDL-Cholesterin, allerdings nehmen wir in unserer Kultur zumeist zu viel LDL-Cholesterin auf.

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Holotranscobalamin

Holotranscobalamin (HoloTC) ist eine andere, wirksamere Form von Vitamin B12. Nachdem wir Vitamin B12 aufgenommen haben, wird es in unserem Körper in HoloTC umgesetzt und entfaltet anschließend seine volle Wirkung. Dadurch kommt ihm eine besondere Bedeutung für die Früherkennung eines Vitamin-B12-Mangels zu.

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hsCRP

C-reaktives Protein (CRP) gehört zum Immunsystem und spielt eine wichtige Rolle bei Entzündungen in unseren Körpern. In der Labordiagnostik wird es daher als Entzündungsmarker benutzt. CRP sollte dabei nie alleine, sondern immer im Kontext betrachtet werden.

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IgA

Immunglobulin A (IgA) ist der zentrale Antikörper der mukosalen Immunität und bildet die erste Abwehrlinie auf den Schleimhäuten des Atemwegs-, Magen-Darm- und Urogenitaltrakts. Es schützt den Körper, indem es das Anhaften und Eindringen von Krankheitserregern verhindert. Die Bestimmung des IgA-Spiegels im Serum ist daher essenziell zur Abklärung von wiederkehrenden Infekten und bei Verdacht auf bestimmte Autoimmunerkrankungen.

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IgE

Immunglobulin E (IgE) ist der primäre Antikörper, der allergische Reaktionen vom Soforttyp (Typ-I-Hypersensitivität) vermittelt. Es bindet an Mastzellen und basophile Granulozyten und führt bei Kontakt mit einem Allergen zu deren Degranulation und der Freisetzung von Mediatoren wie Histamin. Darüber hinaus spielt IgE eine Rolle bei der Abwehr von Parasiten, insbesondere von Würmern. Die Bestimmung des Gesamt-IgE-Spiegels ist daher ein zentraler Baustein in der Allergiediagnostik.

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IgG

Immunglobulin G (IgG) ist das mengenmäßig dominierende Immunglobulin im menschlichen Serum und der Hauptträger der humoralen Immunität. Es repräsentiert das "immunologische Gedächtnis" des Körpers und ist entscheidend für die langanhaltende Abwehr von Krankheitserregern nach durchgemachten Infektionen oder Impfungen. Die Bestimmung des Gesamt-IgG-Spiegels ist ein fundamentaler Parameter zur Beurteilung der Immun- und Abwehrlage eines Patienten.

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IgM

Immunglobulin M (IgM) ist der Antikörper der Primärantwort. Als erste Antikörperklasse, die bei einer akuten Infektion gebildet wird, ist es ein entscheidender Marker für ein frisches Infektgeschehen. Aufgrund seiner großen, pentameren Struktur kann IgM Antigene besonders effizient binden und das Komplementsystem aktivieren. Die Bestimmung des Gesamt-IgM ist daher ein wesentlicher Bestandteil der Infektionsdiagnostik.

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Insulin

Insulin ist ein in den Beta-Zellen des Pankreas gebildetes Peptidhormon mit zentraler Bedeutung für die Regulation des Glukosestoffwechsels. Es fördert die Aufnahme von Glukose aus dem Blut in die Körperzellen (insbesondere Leber, Muskulatur, Fettgewebe) und senkt somit den Blutzuckerspiegel. Die Bestimmung des Insulinspiegels, ist essenziell für die Diagnostik und Differenzierung von Diabetes mellitus sowie zur Abklärung von Hypoglykämien. Wenn aufgenommen, dann z.B. in Relation zu C-Peptid  Die Bestimmung von C-Peptid (und/oder Insulin) kann beim Diabetes mellitus zur Unterscheidung zwischen Typ I (vermindert) und Typ II herangezogen werden. Die autonome Überproduktion von Insulin beim Insulinom lässt sich durch die Bestimmung von C-Peptid (erhöht) erkennen.
Zum Ausschluss einer Hypoglycämia factitia müssen Insulin und C-Peptid bestimmt werden, Insulin ist im Gegensatz zu C-Peptid im Allgemeinen deutlich erhöht. Beim Insulinom ist C-Peptid meist erhöht.

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Kleines Blutbild

Das kleine Blutbild ist eine grundlegende Routineuntersuchung, die einen allgemeinen Überblick über Ihre Blutzellen gibt. Untersucht werden Erythrozyten, Hämatokrit (Hkt), die Hämoglobinkonzentration (Hb), Leukozyten, MCH, MCHC, MCV und Thrombozyten.

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Kortisol im Serum

Kortisol wird oft als Stresshormon des Körpers betitelt. Dabei erfüllt Kortisol eine wichtige Funktion: Es reguliert die Freisetzung von Energie aus den körpereigenen Speichern. Dabei beeinflusst es stark das Konzentrationsvermögen, den Herzschlag, den Blutdruck und das Immunsystem.

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LDL

LDL-Cholesterin hat einen zweifelhaften Ruf als „schlechtes Cholesterin“, dabei erfüllt es eine wichtige Funktion als Transporter, um Fette von der Leber zu den Organen zu transportieren, wo sie für weitere Prozesse wie die Produktion von Vitamin D benötigt werden. In unserer Esskultur nehmen wir jedoch häufig zu viel LDL-Cholesterin auf. Das überschüssige LDL-Cholesterin lagert sich in den Blutgefäßen ab und kann über die Zeit zu einer Arteriosklerose sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkten und Schlaganfällen führen.

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Leukozyten

Unter dem Begriff Leukozyten wird die Gesamtheit der weißen Blutkörperchen zusammengefasst. Dabei gibt es eine Vielzahl verschiedener weißer Blutkörperchen (z. B. Basophile), von denen jeder Typ eine spezifische Aufgabe im Immunsystem erfüllt. Die Erfassung des Leukozytenstatus ermöglicht es Ärzt:innen, unter Berücksichtigung weiterer Marker ein generelles Bild des Immunsystems zu bekommen.

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Lp(a)

Lipoprotein(a) (Lp(a)) ist ein hervorragender Marker für die Beurteilung des individuellen, kardiovaskulären Risikos. Dabei ist seine Höhe vor allem genetisch bedingt. Eine einmalige Bestimmung bereits in jungen Jahren kann helfen, das generelle eigene Risiko für die Entwicklung von Arteriosklerose bereits früh einzuschätzen.

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Lymphozyten

Lymphozyten sind eine Gruppe der weißen Blutkörperchen, die eine wichtige Verteidigungslinie unseres Immunsystems bildet. Sie umfassen unter anderem B- und T-Zellen. Sowohl B-Zellen als auch T-Zellen können Gedächtniszellen ausbilden, die es dem Immunsystem ermöglichen, bekannte Erreger bei einer erneuten Infektion schneller zu erkennen und gezielter zu bekämpfen. B-Zellen sind zudem für die Bildung spezifischer Antikörper verantwortlich. T-Zellen übernehmen vielfältige Aufgaben – neben den zytotoxischen T-Zellen, auch „Killerzellen“ genannt, die infizierte Zellen gezielt abtöten können, gibt es auch T-Helferzellen, die andere Zellen des Immunsystems aktivieren und koordinieren. Die Bestimmung des Lymphozyten-Wertes kann eine Einordnung des generellen Zustandes unseres Immunsystems ermöglichen.

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Magnesium

Nicht nur für Sportler spielt Magnesium eine entscheidende Rolle im Körper. Es unterstützt eine normale Muskelfunktion, hilft gegen Erschöpfung und ist von großer Bedeutung für unseren Stoffwechsel. Dabei kann eine ausreichende Menge Magnesium über alltägliche Lebensmittel aufgenommen werden. Gute Lieferanten sind hier Vollkornprodukte, Haferflocken, Hülsen- und Milchprodukte.

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MCH

MCH (Mean Corpuscular Hemoglobin) bezeichnet die durchschnittliche Menge an Hämoglobin in einem einzelnen roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Dieser Laborparameter bietet wichtige Informationen über die Hämoglobinkonzentration in den roten Blutkörperchen und hilft bei der Beurteilung der Hämoglobinproduktion.

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MCHC

MCHC (Mean Corpuscular Hemoglobin Concentration) steht für die durchschnittliche Konzentration des Hämoglobins in einem einzelnen roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Gemeinsam mit den beiden Werten für MCV (Mean Corpuscular Volume) und MCH (Mean Corpuscular Hemoglobin) kann ein gemeinsames Bild für die Größe und den Hämoglobingehalt der Erythrozyten generiert werden. Durch diese Gesamtbetrachtung kann der generelle Status der Blutproduktion eingeschätzt werden.

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MCV

MCV, oder (Mean Cell Volume), gibt das durchschnittliche Volumen der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) im Blut an. Der Wert wird genutzt, um die Größe der roten Blutkörperchen zu beurteilen, was wichtige Hinweise auf verschiedene Mangelzustände oder genetisch bedingte Anomalien geben kann. Gemeinsam mit den Werten MCHC (Mean Corpuscular Hemoglobin Concentration) und MCH (Mean Corpuscular Hemoglobin) können Mediziner:innen die Blutbildung (Erythropoese) einschätzen.

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MMA (Methylmalonsäure)

Die Messung der MMA-Konzentration im Blut oder Urin ist ein wichtiger diagnostischer Marker. 
Erhöhte MMA-Werte gelten als früher und sensitiver Indikator für einen funktionellen Vitamin-B12-Mangel, da bei einem Mangel an Vitamin B12 die Methylmalonsäure nicht mehr effizient abgebaut werden kann und sich im Körper anreichert. Dies kann bereits festgestellt werden, bevor sich klinische Symptome des Mangels zeigen oder die Vitamin-B12-Spiegel im Serum bereits erniedrigt sind. 

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Monozyten

Die Monozyten gehören zu der Gruppe der weißen Blutkörperchen. Sie spielen eine wichtige Rolle in unserem Immunsystem, da sie Krankheitserreger und Fremdkörper erkennen und eliminieren können. Sie wandern in Gewebe ein und werden zu Makrophagen, sogenannten Fresszellen, die Erreger aufnehmen und abtöten können.

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Neutrophile Granulozyten

Neutrophile gehören zu der Gruppe der weißen Blutkörperchen und sind Teil der frühen Reaktion unseres Immunsystems auf eindringende Erreger. Dabei verfolgen sie verschiedene Strategien, beginnend bei der Verdauung von Erregern bis hin zum Aufbau molekularer Netze, die eindringende Krankheitserreger einfangen. Die Bestimmung des Neutrophilen-Wertes erlaubt eine Einschätzung des Zustandes unseres Immunsystems.

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NT-proBNP

NT-proBNP wird von den Herzmuskelzellen als Reaktion auf eine erhöhte Wanddehnung und Druckbelastung, insbesondere der Ventrikel, freigesetzt. Es ist daher ein hochsensitiver und spezifischer Marker für das Vorliegen und den Schweregrad einer Herzinsuffizienz. Aufgrund seines hohen negativen Vorhersagewertes ist NT-proBNP ein essenzielles Instrument in der Diagnostik, insbesondere zur schnellen Ausschlussdiagnostik einer akuten Herzinsuffizienz bei Patienten mit unklarer Dyspnoe. Es wird auch zur Verlaufskontrolle unter Herzinsuffizienztherapie herangezogen. Im Vergleich zu BNP hat es den Vorteil einer höheren Stabilität, aber den Nachteil, dass die Konzentration stark von der Nierenfunktion abhängt. 

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Omega-3-Index

Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sind wichtige Bestandteile gesunder Öle und Fette. Dabei ist ihr Verhältnis zueinander entscheidend, um den größten Mehrwert für unseren Körper herauszuholen.
Insbesondere Omega-3-Fettsäuren wirken sich positiv auf die Gesundheit unseres Herz-Kreislauf-Systems und des Gehirns aus, sie helfen, den Blutdruck zu senken und die Blutgefäße intakt zu halten. Außerdem unterstützen sie die Leistungsfähigkeit unseres Nervensystems, wirken entzündungshemmend und wirken so indirekt Arthritis und entzündlichen Darmerkrankungen entgegen.
Omega-6-Fettsäuren dagegen fördern die Wundheilung, spielen eine wichtige Rolle im Immunsystem und begünstigen die Übertragung von wichtigen Signalen im Körper. Allerdings kann ein unausgewogener, zu hoher Überschuss an Omega-6-Fettsäuren auch entzündungsfördernd wirken.

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Selen

Als Spurenelement brauchen unsere Körper Selen, zwar wirklich nur in Spuren, doch diese Spuren sind absolute Alleskönner in unseren Körpern. Es beschützt unsere Zellen vor schädlichen Radikalen, hält unsere Blutgefäße frei von Verkalkungen und wirkt der Tumorbildung entgegen. Außerdem unterstützt es das Immunsystem, unterstützt Abbauprozesse und ist essentiell für eine gut funktionierende Schilddrüse. Als Halbmetall kommt Selen natürlicherweise in der Erde vor und gelangt über Pflanzen in unsere Nahrungskette.

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Thrombozyten

Thrombozyten sind winzige Zellen im Blut, die eine entscheidende Rolle bei der Blutgerinnung spielen. Sie werden gelegentlich auch als Blutplättchen bezeichnet. Obwohl sie im Vergleich zu anderen Blutzellen klein sind, erfüllen Thrombozyten eine lebenswichtige Funktion, um Blutungen zu stoppen und Wunden zu heilen. Ihre Bestimmung im Labor kann helfen, das Risiko von Blutgerinnungsstörungen oder übermäßigen Blutungen zu beurteilen.

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Transferrin

Transferrin ist das zentrale Eisentransportprotein im Plasma und wird in der Leber synthetisiert. Seine Hauptaufgabe ist es, Eisen aus dem Darm und aus Speichern (wo es an Ferritin gebunden vorliegt) zu binden und es bedarfsgerecht an die Zielzellen, vor allem zur Hämoglobinsynthese in das Knochenmark, zu transportieren. Die Transferrin-Konzentration wird als negativer Akute-Phase-Marker vom Eisenhaushalt des Körpers reguliert. Regulär steigt die Synthese bei leeren Eisenspeichern an. Daher ist es ein wichtiger Parameter zur Diagnostik von Störungen des Eisenstoffwechsels - immer in Zusammenschau mit Ferritin. Da beide Parameter jedoch beim Vorliegen von Entzündungsreaktionen nicht zur Diagnostik einer Anämie herangezogen werden sollten , sollte in dem Fall der davon unabhängigen löslichen Transferrin-Rezeptor (sTfR) bestimmt werden. 

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Triglyzeride

Wenn wir von Fett in der Nahrung sprechen, sind dabei meistens Triglyzeride gemeint. Sie sind bedeutsame Energiequellen und Speicher für unsere Körper, die insbesondere bei ausdauernden, sportlichen Leistungen als Reserven benötigt werden. Zusätzlich sind sie notwendig, um bestimmte Vitamine, beispielsweise Vitamin D, aufzunehmen.

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TSH

TSH kürzt Thyreoidea-stimulierendes Hormon ab und stimuliert das Wachstum, die Aufnahme von Iod und die Hormonbildung in der Schilddrüse. Es wird von der Hirnanhangdrüse produziert und ist ein guter Indikator für die aktuelle Schilddrüsenfunktion. Ein normaler TSH-Basalwert weist auf eine normale Schilddrüsenfunktion hin, allerdings sollte die Beurteilung immer unter Berücksichtigung von fT3 und fT4 erfolgen, da hier Wechselwirkungen berücksichtigt werden müssen.

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Vitamin B1

Vitamin B1 (Thiamin) ist ein wasserlösliches Vitamin, dessen aktiver Metabolit  eine zentrale Rolle in der aeroben Energiegewinnung in den Mitochondrien spielt. Es ist zudem unverzichtbar für die Funktion des peripheren und zentralen Nervensystems. Da der Körper nur über sehr begrenzte Speicherkapazitäten verfügt, ist eine regelmäßige Zufuhr notwendig. Die Bestimmung ist vor allem bei Verdacht auf Mangelzustände bei Risikopatienten indiziert.

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Vitamin B6

Vitamin B6 ist ein wichtiger Baustein für einen gut funktionierenden Stoffwechsel. Dabei trägt es zu der Bildung roter Blutkörperchen bei, fördert ein gut funktionierendes Nervensystem und reguliert den Hormonhaushalt. Es kommt in zahlreichen Lebensmitteln vor, neben tierischen Produkten findet sich Vitamin B6 in Nüssen und Vollkornprodukten. Zudem sind Gemüse wie Kohl, Linsen und Kartoffeln hervorragende Quellen für Vitamin B6.

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Vitamin D-25

Das Sonnenvitamin D ist ein wahrer Allrounder im Körper und hat einen breiten Einfluss auf verschiedene Prozesse im Körper. Den größten Anteil des Vitamins müssen wir allerdings selbst produzieren. Dafür braucht es die Sonne als Energiegeberin auf unserer Haut – damit ergeben sich oft insbesondere im grauen Winter Probleme bei der Versorgung.
Vitamin D3 spielt eine wichtige Rolle für den Kalzium- und Knochenstoffwechsel. Ein Mangel kann sich in verschiedenen Symptomen äußern. Ein gesunder Spiegel reduziert jedoch das Risiko von Brust- und Dickdarmkrebs, unterstützt den Muskelaufbau und den Zucker- und Fettstoffwechsel, kann entzündungshemmend wirken, bei immunologischen und allergischen Erkrankungen unterstützen, fördert die kognitive Leistungsfähigkeit und reduziert das Auftreten von Angst- und Depressionszuständen.

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Zink

Der Mikronährstoff Zink ist ein wichtiger Baustein für unser Wachstum, gesunde Nägel, Haare und die Haut, unser Immunsystem, die Wundheilung und die Fruchtbarkeit.

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