Eine chronische Nierenschädigung verläuft ungeachtet der Ursache oft lange Zeit unbemerkt und wird aufgrund ihrer unspezifischen Symptome meist erst spät – bisweilen auch zu spät – erkannt. Deshalb wissen auch nur wenige der Betroffenen von ihrer anfangs schleichenden Nierenschädigung. Eine chronische Nierenerkrankung wird heute hauptsächlich durch die beiden Volkskrankheiten Diabetes mellitus und/oder Bluthochdruck verursacht, nicht selten jedoch auch durch (unerkannte) immunologische und genetische Erkrankungen.
In dieser Fortbildung bekommen Sie einen praxisnahen Einblick, wie Dickkopf 3 (DKK3) als innovativer Biomarker zur frühen Diagnose einer progredienten Nierenschädigung eingesetzt werden kann. Interessante Fallbeispiele zeigen die Anwendungsmöglichkeiten im niedergelassenen Bereich.
Agenda
Begrüßung
DKK3 – „Das Troponin der Niere“: Univ.-Prof. Dr. Danilo Fliser, Universitätsklinikum des Saarlandes
Fragen und Antworten
Die Etablierung von Dickkopf 3 (DKK3) als hochsensitiven renalen Schädigungsmarker im Spontanurin ermöglicht die frühzeitige und eindeutige Diagnose einer fortschreitenden Nierenschädigung, und zwar unabhängig von ihrer Ursache. Bei Nierengesunden und Patienten ohne aktive Nierenschädigung ist DKK3 im Urin nicht erhöht. Die einfache Messung von DKK3 erfolgt mittels CE-zertifiziertem ELISA in unseren Laboren.