Die fünf häufigsten Ursachen eines endokrinen Hypertonus

Mit einer Prävalenz von ca. 25 % ist Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) eine der häufigsten Diagnosen in der ärztlichen Praxis. Ein nicht ausreichend behandeltes Bluthochdruckleiden zählt zu den wichtigsten Risikofaktoren für kardiovaskuläre Folgeerkrankungen, wie Herzinfarkt und Schlaganfall.

Bei vielen Patienten kann trotz ausreichender medikamentöser Therapie mit mindestens drei Blutdruckmedikamenten in Kombination mit einem gesunden Lebensstil der systolische und diastolische Blutdruck nicht zufriedenstellend gesenkt werden. Lässt sich der Bluthochdruck trotz Behandlung nicht dauerhaft normalisieren, spricht man von einer therapieresistenten Hypertonie. Die Ursache liegt bei ca. 15 % aller Hypertoniker in einem gestörten Hormonstoffwechsel. Die sogenannte endokrine Hypertonie kann ursächlich therapiert werden, bedarf jedoch einer speziellen Diagnostik.

Die fünf häufigsten Grunderkrankungen, die zu einem endokrinen Hypertonus führen:

  • Conn-Syndrom
  • Cushing-Syndrom
  • Phäochromozytom
  • Hyperthyreose
  • Akromegalie

Da jedes Blutdruckmedikament zu einer Verfälschung der Diagnose führen kann, muss eine Hormonelle Abklärung immer vor dem ersten Antihypertensium erfolgen!

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